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Bericht vom verschobener Einhandpokal 2020 Berlin 26.-27.09.2020

28.09.2020

Es war angerichtet und an der Zeit, meine erste O-Jollenregatta zu segeln. Ganz neu in der Klasse, unerfahren und gespannt was mich erwarten würde, reiste ich am Samstag morgen nach Schmöckwitz. Es hatten sich insgesamt 15 Boote eingefunden, die bei angesagten 12 Grad und Dauerregen, wohl nichts Besseres zu tun hatten. Segler haben eben doch irgendwie alle... na ihr wisst schon.

Der traditionelle Begrüßungsabend am Freitag fand wohl statt, war aber wenig besucht. In der jetzigen Zeit, in der Corona unser aller Leben beeinflusst, auch nachvollziehbar.

Bei leichtem Wind ging es dann raus auf die Bahn zu einem geplanten Up and Down Kurs. An dieser Stelle schon mal ein ordentliches Dankeschön an die Wettfahrtleitung. Die drehenden Winde machten es insgesamt nicht leicht einen ordentlichen Kurs zu legen.

Es waren drei Wettfahrten geplant, die erste bei leichtem Wind begann für mich etwas überraschend. Eine betont kurze Startlinie machte die Sache anspruchsvoll (vielleicht ist das aber auch normal). Pünktlich setzte dann auch der Regen ein, der sich hartnäckig den ganzenTag hielt. Ich hab überlegt jetzt einige Details zu den Rennen zu berichten, scheitere aber kläglich, da ich zum einen die Jungs noch nicht alle auseinander halten kann und zum anderen die ganze Zeit mit mir selbst beschäftigt war. Hier ziehen, da lösen, Raum... naja, eben alles neu.

Der Wind frischte dann im Tagesverlauf immer mehr auf. Für meine Verhältnisse schon zu viel, aber nützt ja nix. Wir schafften die geplanten drei Rennen und kamen wie die begossenen Pudel erschöpft an Land an. Das ganze Feld würfelte in den drei Rennen ordentlich durch. Hinzu kamen noch der ein oder andere Frühstart, der insgesamt die Ergebnisliste verwischte.

Am Abend saßen wir dann mit etwas Abstand in der aufgeheizten Kneipe und fachsimpelten über den Tag. Eine tolle kleine Runde.

Der Sonntag sollte dann im Zeichen der Flaute stehen. Trotzdem wagten wir einen Versuch und bekamen bei leichtem Wind ein Rennen zustande. Mit vollem Risiko setzte ich die Startkreuz auf die rechte Seite und wurde böse durch drehende Winde und das eine oder andere Windloch bestraft. Weiter vorn, und ich meine ganz weit vorn, entschieden die Jungs den Tagessieg.

In kleiner Runde konnte dann die Siegerehrung unter freiem Himmel stattfinden. Frank Lietzmann gewann souverän vor Robert Albrecht. Ich hatte mich dann zum Bericht schreiben eingereiht.

Alles in allem eine schöne Veranstaltung bei teilweise schwierigen seglerischen Bedingungen.

Ich komme wieder.

GER-18

Frank Hänsgen (der Neue)

 
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