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Müggelpokal der O-Jollen 29./30.6.2024

19.07.2024

18 O-Jollensegler haben den Weg an den Müggelsee gefunden, leider nicht so viele wie bei früheren Veranstaltungen, aber die Gründe dafür sind wohl hinlänglich bekannt… Diese 18 Segler haben aber den Weg zum Berliner Meer sicherlich nicht bereut. Der Veranstalter, der SVR,  hat es wieder einmal geschafft, mit viel Engagement für die O-Jollis eine schöne und spannende Veranstaltung zu organisieren. Das Gelände, viele von euch kennen es, bietet natürlich mehr als 18 Booten Platz, also kommt 2025 zahlreich nach Rahnsdorf zum SVR! Am Samstag hatten wir sogenanntes Kaiserwetter, Sonnenschutz war angesagt, leider fehlte zur ersten Wettfahrt der Wind, langsam trieben die O-Jollen mit einem Anlieger nach dem Start zur Tonne 1, dann noch eine Fahrt „bergab“ durch die Fahrrinne des Müggelsee und schon (ich glaube 45 Minuten für gefühlte 400m) waren wir wieder im Ziel. Ein wenig grenzwertig, aber die Platzierten (Timo vor Matthias und Stefan) haben sich natürlich nicht beschwert.  Der Müggel zeigte sich dann von seiner besten Seite, Dreher von NO bis SO, der Wind frischte auf und ab,  das Team auf dem Startschiff kämpfte und verlegte das Startgebiet und ab ging es zur zweiten Tageswettfahrt, wieder bei lauen drehenden Winden, diese las Olaf am besten und gewann dieses Rennen nach zwei up an downs  vor Mathias und Matthias. Wieder war eine Starverschiebung notwendig, das Startschiff verlegte nochmals seine Position (was bemerkenswert war, einige Wettfahrtleiter vermeiden ja diesen Aufwand leider …) und so konnten wir die dritte Tageswettfahrt angehen. Bei dieser Wetterlage auf dem Müggel wieder mit den Drehern von den Müggelbergen und vom Strandbad und zurück, Christian spielte hier seinen Heimvorteil aus und segelte mit sicherem Vorsprung über die Linie, dahinter Timo und Matthias.  Ab ging es nach Hause zum SVR,  „Zwiebel“ und Crew kümmerten sich hervorragend um die ausgelaugten Kehlen und die leeren Mägen, abends klang dieser sonnig warme Segeltag dann noch beim „Public Viewing“ zur Euro aus.  Am Sonntag dann trotz Regen raus auf den Müggel, Wind ca. 3-4 aus SO und diesmal etwas weniger drehend. Auf zum letzen up and down. Diesmal zwang der Müggel die O-Jollis zum Ausreiten. Nach zwei Runden zischte Mathias als erster über die Linie, gefolgt von Christian und Sven.  Nach vier Wettfahrten, mit einem Streicher kurz abgerechnet:  Timo mit 7Pkt. vor Christian mit 8Pkt und Matthias mit ebenfalls 8Pkt.    Alle wieder in die Häfen, Boote eingepackt und schon war Siegerehrung. Die errechneten Ergebnisse wurden bestätigt, und das Wochenende klang bei einer entspannten Siegerehrung mit den entsprechenden „Überraschungstüten“ aus.  

Bis zum nächsten Müggelpokal beim SVR

Matthias 

Cottbusser Teller Schwielochsee 13/14. Juli

19.07.2024

Das ist jetzt etwas ungewohnt, ich darf schon wieder schreiben. Thomas (Leitl), ich bin dir auf den Fersen!!!

In 2021 wollte ich ja bereits zum ersten Mal zur SGS an den Schwielochsee zur IDM kommen, coronabedingt abgesagt, SLSV hat übernommen, Rest ist bekannt.

Dann eben dieses Jahr ein neuer Anlauf, Freitag bei schietigem Wetter losgefahren, sind ja nur schlappe 90 km. Aber die haben es in sich…es ist ordentlich Druck in der Luft mit Sturm, Starkregen und Gewitterböen. Kurz vor dem Verein liegt ein riesiger abgeknickter Ast auf dem Fahrerhaus eines geparkten Sattelschleppers und der Straße, kein Durchkommen ohne auszusteigen!

Lust habe ich keine, es regnet wie bescheuert und die Segelsachen liegen in der Garage…aber was solls, raus und das Ding irgendwie weggezerrt, dass ich wenigstens an der Seite vorbeikomme. Ich bin pitschnass und fühle mich herzlich willkommen am nordöstlichen Rand des Spreewaldes.

Bei der steilen Abfahrt zum Verein bleibe ich erstmal stehen, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich tatsächlich richtig bin?! Hier komme ich mit Womo und Boot ja nie wieder hoch???

Hinter mir kommt Hänschen Brausewetter (seines Zeichens lange Jahre Vereinsvorsitzender und O-Jollen-Oldie) und bescheinigt mir die Richtigkeit meiner Anfahrt, also folge ich ihm.

Unten tut sich ein schönes Kleinod auf, ein nicht zu großer aber sehr gemütlicher Verein mit einem beinahe schon antiken Clubhaus. Ich bin gleich begeistert.

So langsam wird das Wetter auch besser und nach und nach strömt der Rest der segelnden Mitstreiter ein. Ich lasse mir mein Abendbrot schmecken und danach gibt es noch das gesellige Beisammensein mit Gleichgesinnten, Andersdenkenden und O-Jollen-Freunden.

Heidiwitzka, schon nach zwölf, jetzt aber flott ins Bettchen!

Da ich das erste Mal hier unten bin, hat mich der Name des Sees ein wenig neugierig gemacht…der Legende nach soll das Gebiet des heutigen Sees von einem herrlichen Laubwald bewachsen gewesen sein, dessen Bäume auf sumpfigem Untergrund standen. Der damalige König schickte seine wilden Schweine hierher, damit die dort ungestört leben sollten. Eines Tages stieß eines der Schweine beim Wühlen im Boden auf eine bisher verborgene Quelle. Das Schwein wühlte immer weiter, und nach und nach ergossen sich riesige Wassermengen aus der Quelle über den Wald und die Umgebung.

Der Wald wurde völlig überflutet, lediglich die Baumspitzen waren noch zu erahnen. Der so entstandene See wurde zuerst „Swinlug“ für Schweineloch und später Schwielochsee genannt.

Nun denn, ein kleiner Ausflug in die Märchenwelt.

Samstagmorgen mussten wir rechtzeitig raus aufs Wasser, da die Anreise zum Regattagebiet recht zeitaufwändig ist.

Der Wind kam quer, 23 tollkühne Segler trauten sich an die Startlinie, Wind um die 3-4 bft, up and down-Kurs. Diese Bedingungen kennt mein Matzerati bereits, also anschnallen, schön raushängen und ab durch die Mitte. Ganz rechts sehe ich meinen Schwager, leider dreht sich seine Banane in die falsche Richtung…Links sehe ich das Feld im Fenster, bin ich also nicht ganz falsch.

Tonne 1 die üblichen Verdächtigen vorne: 1. Martin, 2. Lietzi, 3. Timo und 4. auch schon ich.

Timo hole ich mir auf der nächsten Kreuz, bei Lietzi und Martin kann ich nur ranfahren, Laufwertung: Martin 1, Lietzi 2, Matzerati 3 ……irgendwoher kennste das, komische Nummer!

Nächster Lauf ähnlich spannend, wieder schöner Wind mit ein paar Drehern und Löchern, über rechts fährt kaum jemand und die, die es machen, bereuen es jedes Mal!

Vorne wird munter gewürfelt, mal Lietzi vorne, dann Martin, anschließend Frank …..und am Ende der Matzerati!! Zufälle gibt es, oder doch nicht??!!!

Der Wind lässt leider immer mehr nach, der Wettfahrtleiter versucht trotzdem noch ein drittes Rennen, diese Mal Dreieck, Schenkel.

Am Start, links neben mir fährt der Micheluwe raus, rechts der Höferwilfried und ich bleibe artig stehen. Super, denke ich, jetzt weisste auch, warum der Tümpel Schweineloch heisst!!??

Jedes Mal, wenn ich der Meinung bin, der Wind greift, schickt mir irgendwer ein unerklärliches Windloch und da verharre ich dann ein Weilchen…Segeln macht Spaß…nun verstehe ich auch, warum Lietzi manchmal mit seinem Käpt´n spricht! So eine geteilte Persönlichkeit hat auch seine Vorteile, man ist nie alleine und Schuld hat immer der andere!

Nun ja, am Ende der Minisachse vorne (Volker Grützner, seines Zeichens Sachse, hört man leicht am Dialekt und keine 60 kg schwer und mittlerweile Ü70), zweiter der wiedererstarkte Olaf Wahrendorf mit dem Renngefährt seines leider zu früh verstorbenen Bruders, dritter der Lietzbert.

Und ich…am Arsch, irgendwo in der Mitte, aber einen Platz vor Martin!

Mit Ankunft am Verein gab es dann endlich das kühle Nass in Form von Gerstenkaltschalen und anderen bewusstseinsverändernden Getränken. So manch einer hat es auch nicht mehr zum Duschen geschafft, komisch, komisch.

Beim Essen der SGS hatte ich mich ganz kurz in meine Kindheit katapultiert gefühlt, Schweinebraten mit Matschekartoffeln und Sauerkraut aus dem Aluminiumkübel oder für unsere Veggies Matschenudeln mit Erbsen und Möhren auch aus dem Alukübel.

War nicht so meins, ist aber auch nicht schlimm, dafür gibt es ja Flüssigkeitsausgleich und das in Mengen!

Ich sehe, ich habe schon wieder zu viel geschrieben, also mache ich den Sonntag besonders kurz und schnell.

Auf dem See nur noch leichteste, extrem drehende Winde, der Wettfahrtleiter entscheidet, dass um 12:30 Uhr Feierabend ist und wir einpacken dürfen. Frank wäre gerne noch gesegelt, man kann es nie allen recht machen. Ich für mein Teil war zufrieden, denn 1. Lietzi, 2, Martin und 3. schon wieder der Matzerati.

Anschließend alle hochleben lassen und ein herausragend gutes Kuchenbuffet, was in dieser Form seinesgleichen sucht!! An dieser Stelle wieder herzlichen Dank an den gesamten Verein mit all seinen Helferlein, Spitzenleistung!

Somit gab es für mich wieder ein großartiges Segelwochenende und ich komme nächstes Jahr gerne wieder.

Ich danke den Lesern für die Ausdauer und Aufmerksamkeit, allen ein einfaches Goodewind-Ahoi.

Tschö und bis die Tage vom Matze mit dem Matzerati

Spandauer O 25/25.08.2024

16.07.2024
Liebe O-Jollensegler,

das noch junge Spandauer O geht in seine dritte Runde und richtet dieses Jahr ebenso die Berliner Meisterschaft der O-Jollen aus. 
Freitag Abend begrüßt die Flotte Berlin alle Teilnehmer mit einem kleinen Imbiss und einem kühlen Getränk. 
Samstag und Sonntag segeln wir dann um den Titel des Berliner LM. Essen, Trinken und Kuchen am Sonntag sind im gewohnten Umfang eingeplant.
Stellplätze sind ausreichend und Kojen begrenzt verfügar. Alle südlich anreisenden können also kurz vor der Müritz in Berlin Halt machen ;-).
 
Der Spandauer Yacht Club und die Flotte Berlin freuen sich! 
 
Meldung

 

Marzipan-Cup im SCH am Ratzeburger See

15.07.2024

Segel-Club Hansa

Vom 05.07 bis 07.07.2024

Dieses Jahr wurde der Marzipan-Cup wieder für O Jollen und erstmals auch für die Piratenklasse ausgeschrieben. Meldungen: 22 O Jollen und 19 Piraten. Gute Beteiligung!

 

Am Freitag begann das Segelwochenende mit den schon traditionellen Fischbrötchen die super gern im Bier schwimmen mögen :-). Guter Start!

 

Für Samstag und Sonntag war Druck in der Luft angesagt und der Wind wehte kräftig aus Südwest d.h. der Wind und die Welle konnten sich über die gesamte Länge des Sees entfalten.

Einige entschieden sich bereits vorab dazu, mit Blick auf die Schaumköpfe im Hafen zu bleiben und die gute Versorgung durch die Hanseaten-Landmannschaft zu genießen.

 

Nach kurzer Vorbesprechung vom Wettfahrtleiter Harald, ging es dann für die „Unerschrockenen“ aufs Wasser. Kurs: Dreieck - Schenkel - Dreieck. Von den Seglern mussten dann leider einige             wegen Bruch wieder in den Hafen. Das war schon ordentlich Wind und Welle!

Wolfgang GER 55 und Harry GER 3 liefert sich gleich spannende Duelle auf allen Kursen. Wolfgang konnte die erste Wettfahrt für sich entscheiden. In der Zweiten war Harry Erster .. spannend!   

 

Samstagabend gab es ein tolles Salatbuffet mit Grillfleisch und Wurst …zum Selbergrillen!!?…, Urton von einem Teilnehmenden: „Das habe ich ja noch nie erlebt, finde ich aber gut!“

Das „Endspiel“ der Deutschen Fußballmannschaft gegen Spanien, haben wir dann auf der großen Leinwand mit vielen emotionalen Kommentaren aus dem Publikum verfolgt.

 Am Sonntag sollte es „eigentlich“ etwas weniger Wind geben.nee, ist leider nicht. Morgens bläst es weiter mit starken Böen und der Ritt und Kampf auf den Wellen ging in eine zweite Runde. Wolfgang und Harry gleich wieder vorne zusammen und Philipp GER 7 und ich GER 42 konnten das Duell der beiden Haudegen aus der zweiten Reihe gut beobachten. Nach heißen Zweikämpfen konnte Wolfgang bei beiden Wettfahrten als Erster über die Linie gehen und den Gesamtsieg für sich entscheiden.

Herzlichen Glückwunsch!!

Die Ratzeburger See-Lokalmatatoren Ingo GER 1227 mit dem 7. Platz und Jan-Christian GER 1377 auf dem 9. Platz haben sich ebenfalls gut durch die Wellen geschlagen. Als Dritter darf ich diesen Bericht nun schreiben.

 

Es hat sehr viel Spaß gemacht mit der O Jolle über die Wellen zu düsen.

 

Die Wassermannschaft mit Wettfahrtleiter Harald hat eine super Bahn gelegt und die „Gestrandeten“ gut versorgt. Die Piraten und die O Jollen haben sich auf der Bahn gut verstanden und konnten gemeinsam 4 gute Wettfahrten segeln. Auch die Landmannschaft aus dem SCH kann nur gelobt werden! Die Preisverteilung mit viel Marzipan für ALLE Teilnehmer war dann die Krönung zum Abschluss! Vielen Dank für das tolle Segelwochenende!

 

Auch am Montag und Dienstag hatte ich durch den Muskelkater noch viel von dem schönen Segelerlebnis :-)

 

Arne GER 42

 

 

Update ONK 2024

10.07.2024

ONK Olympiajol 2024 op WV Braassemermeer

Von 29. August bis 1. September 2024 findet die Offene Niederländische Meisterschaft der Olympiajollen bei WV Braassemermeer statt.

Der Braassem ist ein beliebtes Gewässer für Regattasegler. Viele Klassenorganisationen richten hier ihre Meisterschaften aus, die vom Verein unterstützt werden, darunter dieses Jahr die O-Jolle. Das herausfordernde Wasser, kombiniert mit den Einrichtungen und einem professionellen Wettkampfkomitee, sorgt dafür, dass WV Braassemermeer in der Welt des Regattasegelns hoch angesehen ist.

ANMELDUNG: Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist nun geöffnet und über diesen Link erreichbar.

Alle Teilnehmer müssen sich über den oben genannten M2S-Link anmelden (und bezahlen) bis zum 25.08.24. Eine Anmeldung über unsere eigene Website oder E-Captain ist nicht möglich. Sollten unsere ausländischen Teilnehmer Probleme mit der Zahlung über M2S haben, können sie ihre Teilnahme durch eine Überweisung von 150 Euro bis zum 25.08.24 bestätigen:

Watersportvereniging Braassemermeer
BIC: RABONL2U
Konto-Nr.: NL44RABO 0352 4043 37
Verwendungszweck: OJOL 2024 und Segelnummer

CAMPERPLÄTZE - ÜBERNACHTUNG: Über Manage2Sail sind auf dem 'Notice Board' die NoR und das 'Camper Reservation Request' zu finden, um sich anzumelden, wenn man während der Meisterschaft mit einem Camper übernachten möchte. Es stehen nur begrenzt Camperplätze zur Verfügung, eine spontane Anreise ohne Reservierung ist nicht möglich.

WICHTIG: Kommt man mit dem Camper, muss man das 'Camper Reservation Request' im Voraus eingereicht und eine Bestätigung mit Reservierungsnummer von WV Braassemermeer erhalten haben. Ohne diese Reservierungsnummer kann man nicht auf dem Gelände übernachten und muss nach einem Campingplatz in der Umgebung suchen. Möchte man mit einem Zelt übernachten, kann dies auf der Wiese rund um das Clubhaus (auf Anweisung des Hafenmeisters) erfolgen. Dies muss nicht im Voraus gemeldet werden, sondern kann bei der Registrierung am Donnerstag erfolgen.

VORLÄUFIGES PROGRAMM (unter Vorbehalt):

Donnerstag, 29. August: Ab 10:00 Uhr Ausrüstungskontrolle für alle Teilnehmer.

Folgende Punkte werden unter anderem bei allen Teilnehmern überprüft:

A: Die Ruderblattposition relativ zum Spiegel
B: Abstand der Ruderschraube zum Spiegel gemäß Zeichnung 14
C: Markierungen auf Mast und Baum
D: Vorhandensein von Schwimmweste, Paddel, Festmacher und Schleppleine

Weiterhin können pro teilnehmendem Boot maximal 2 Segel zur Abzeichnung angeboten werden.

Besonderer Augenmerk wird darauf gelegt, ob die Segellatten aus den Segeln entfernt werden können, sodass bei einem nächsten Event dieser Kontrollpunkt formell aufgenommen werden kann.

  1. Die Segler sind selbst verantwortlich dafür, ob sie die KV für Boot, Ausrüstung und Segel erfüllen (KV5.6).
  2. Werden strukturelle Änderungen am Rumpf vorgenommen, die über normale Wartung hinausgehen, wie z. B. Austausch der Wasserabweiser, Anpassung des Spiegels, Verlagerung des Tragbalkens, Integration der Stoßleiste im Deck, Abkratzen der Farbe, muss der Besitzer dies beim Verband melden. Der Verband kann entscheiden, ob eine Neuvermessung notwendig ist (KV4.4 Punkt b).

Jeder Teilnehmer muss einen gültigen Messbrief und einen Versicherungsnachweis des Bootes vorlegen können. Nach Genehmigung gibt es auch am Freitag ein Zeitfenster für die Ausrüstungskontrolle zwischen 09:00 und 10:00 Uhr.

Bis zu 60 Teilnehmern am Stichtag wird in einer Flotte gestartet. Bei 60 oder mehr Teilnehmern wird in Gruppen gestartet. Die Gruppeneinteilung wird, falls zutreffend, so schnell wie möglich am 'Notice Board' im Clubhaus veröffentlicht.

Freitag, 30. August: PALAVER: 10:30 Uhr.
Erster Start um 12:00 Uhr. Insgesamt sind 3 Starts geplant, dies wird beim Palaver bekannt gegeben. Nach den Wettfahrten gibt es ein Happy Hour inklusive Preisverleihung (Tombola) mit Tagespreisen.

Samstag, 31. August: PALAVER: 09:00 Uhr.
Erster Start um 10:00 Uhr. Insgesamt sind 4 Starts geplant, mit Mittagspause (auf eigene Kosten) im Clubhaus. Am Ende des Tages Buffet-Dinner* im Clubhaus und Preisverleihung (Tombola) mit Tagespreisen.

*Das Buffet-Dinner ist im Startgeld für eine Person enthalten, für Partner oder Gäste muss an der Bar ein separates Buffet-Dinner-Ticket gekauft werden.

Sonntag, 1. September: PALAVER: 09:00 Uhr.
Erster Start um 10:00 Uhr. Insgesamt sind 3 Starts geplant. Beim Palaver wird bekannt gegeben, ob an Land zu Mittag gegessen wird oder nicht. Nach 15:00 Uhr werden keine Starts mehr erfolgen und die Preisverleihung wird so bald wie möglich folgen, einschließlich der Ehrung des neuen Niederländischen Meisters der Olympiajollen 2024!

.

Die Organisation liegt in diesem Jahr in den Händen der Flotte Rotterdam.

Harm van den Broek – 06-53288646

 

Bericht vom Storkower Sprintpokal 2024

08.07.2024

Bericht

Die Alpenseemeisterschaft

04.07.2024

Die Alpenseemeisterschaft in Herrsching am Ammersee 05.-07.07.2024 musste mangels Teilnehmer abgesagt werden. 

Eierlikörpokal 2024

25.06.2024

Dieses Jahr wollte ich es mir nicht nehmen lassen, beim Eierlikörpokal bei der WBF am Plauer See in Brandenburg teilzunehmen. Göran hatte ordentlich Werbung gemacht für diese Veranstaltung, mein Terminkalender war noch frei und Eierlikör mag ich auch! Denn den gibt es nicht nur als Preis für alle Helfer und Teilnehmer, sondern das ganze Wochenende in rauen Mengen und zum freien Verzehr. Eigentlich müssten in ganz Sachsen-Anhalt sämtliche Eiervorräte aufgebraucht sein…

Am Freitag ging unser Sattelzug wieder auf Reisen, zum Glück sind es von uns nur 1,5 Stunden.

Wir kamen über den nördlichen Berliner Ring mit leichten Regenfällen, Lietzi kam über den Süden und wäre beinahe abgesoffen…ist wohl immer noch eine geteilte Stadt, heutzutage Nord/Süd.

Mit Ankunft am Verein waren alle Schlechtwetterwolken verschwunden und wir konnten mit dem gemütlichen Teil des Abends beginnen.

Biene und Göran hatten mal schnell ein Grillbuffet aus dem Hut gezaubert und aus dem Zapfhahn floss in Strömen der perfekt temperierte Gerstensaft. Da war der Freitag auch schon wieder rum.

Am nächsten Tag konnten wir schön ausschlafen und gemütlich unsere Boote aufbauen, da wir eine für den Osten unserer Republik ungewöhnlich späte Startzeit hatten, nämlich erst 13:00 Uhr.

26 Boote fanden sich dann an der Startlinie auf dem Breitlingsee ein, drei Wettfahrten waren geplant bei Windstärken von 3-5 bft, in Böen noch ein wenig mehr.

Es war mal wieder hängen angesagt. Ich für mein Teil habe erstmal als Startvorbereitung mein Boot geputzt und überschüssiges Wasser entfernt…kurzer Blick auf die Uhr…hoppla, ist ja nur noch eine Minute…und da waren sie wieder, die drei O!!!

Oha, das wird eng!

Oooch neeee!!

Oh Mann, bist du blöd!!

30 Sekunden später über die Startlinie, kann man nicht lernen…Matze, da musste jetzt mehr hängen als die Anderen.

Am Ende schaffte ich es noch auf den 9. Platz, immerhin. (1. Martin Pirner, 2. Frank Lietzmann, 3. Kay Nickelkoppe)

Nächster Start, da stellste dich einfach mal an die Linie und los ging der Ritt. Oben an Tonne 1 kurz vor Lietzi eingefädelt und das Ding bis nach Hause gefahren, na geht doch! (1. Der Matzerati, 2. Frank Lietzmann, 3. Göran Freise)

Nächster Start, wieder schön an der Linie und mit Schwung raus, an Tonne 1 Jörne vorne, ich Zweiter, Lietzi Dritter. Watt geht denn hier los????

Im Ziel dann der Einlauf wie folgt: 1. Jörn Cordbarlag, 2. Frank Lietzmann, 3. der Matzerati.

Der Heimweg war dann nochmal ein richtiger Kraftakt, drehender, zickiger, keifender Wind, da konnte man keine Sekunde dösen.

An Land währte die Freude über die gelungene Serie nur kurz, nach Mitteilung der Wettfahrtleitung waren Lietzi und ich über der Linie und damit raus. Denn wir hatten vorher schon einen Allgemeinrückruf und der nächste Start war unter Flagge U.

Naja, wär ja auch zu schön. Somit neuer Einlauf: 1. Jörn Cordbarlag, 2. Timo Priebe und 3. Kay Nickelkoppe.

Und schon sind wir wieder beim gemütlichen Teil, Wurst und Fleisch vom Grill, Bierchen aus dem Wagen und besagter Eierlikör als ständiger Nachtisch. Da kannste nich meckern!

Sonntag dann wie verabredet Start um 11:00 Uhr auf dem Plauer See bei weniger Wind, dafür mehr Dreher und Löcher. Is ja genau meins….

Umso erstaunter bin ich an Tonne 1, wieder als erster oben, wie geht das denn??

Am Ende Lietzi 1, ich 2, Martin 3.

Und noch ne Wettfahrt, diesmal langt es an Tonne 1 nur!!! zum fünften, das geht ja nicht, da musste noch bissel was machen!

Herbert, zwei Plätze vor mir, ruft zu mir rüber: „Matze, jetzt bleibst du aber schön hinter mir!“

Ruft der Matze zurück: „Nö Herbert, heute ist Krieg!“

Und was soll ich sagen, um die Tonne drei rum, Tino und Herbert machen die Wende zu früh, ich nehme den Dreher dankbar mit und bin vorbei. Manchmal is komisch im Leben!

Einlauf: Martin 1, Lietzi 2, ich 3.

Gesamt dann nur leicht anders: Lietzi 1, Martin 2, der Matzerati 3.

Naja, dann schreibste eben den Bericht, tut ja nich weh, kann man mal machen.

Thomas Leitl musste dieses Jahr ja schon dreimal ran, mal sehen ob ich das auch schaffe???

An Land gab es dann noch ein super toll improvisiertes Mahl, vorbereitet durch die Seglerfrauen, ganz klasse!!

Zum Schluss allen Mitstreitern, Freiwilligen und vor allen Dingen Biene und Göran ein herzliches Dankeschön für das gelungene Wochenende.

 

Bis bald auf der brüllenden See

Euer Matze mit dem Matzerati

 

Bericht Wappenteller 2024, Zwischenahner Meer

24.06.2024

Zum diesjährigen Wappenteller bin ich schon am Freitagmorgen nach Bad Zwischenahn angereist. Zum einen konnte ich so am Freitag mit Stefan Brückner noch eine Runde segeln gehen, zum anderen hat die Flotte Weser/Ems am Freitagabend zum Grillen und Freibier eingeladen. Eine sehr schöne Geste!

Es hatten 22 Olympiajollen zum Wappenteller gemeldet, u.a. auch fünf Gäste aus den nahen Niederlanden. Auf die Ergebnisliste haben es aber nur fünfzehn Segler geschafft. Das lag am Wetter – viel Wind und viel Regen am Samstag – und am Verletzungspech. Stefan ist am Freitagabend beim Abdecken seines Bootes vom Steg abgerutscht und hat sich eine lange Schnittwunde am Schienbein zugezogen. An segeln war an diesem Wochenende deshalb nicht zu denken. Schade!

Am Samstag hat uns der Wettfahrleiter Axel Katthagen direkt nach der Steuermannsbesprechung aufs Wasser geschickt. Der Wind kam aus Südwest und heulte in Böen mit 30 kn übers Zwischenahner Meer. Die Grundwindstärke lag bei 18 bis 20 kn. Sportlich bis grenzwertig die ganze Sache. Und es gab ordentliche Winddreher, insbesondere in der Nähe der Luvtonne, die natürlich schon unter Land lag. Wir segelten Up- and Downkurse, so dass man zumindest die Halsen manchmal etwas rauszögern konnte, bis die Böen durchgezogen waren.

Im ersten Rennen war ich immer unter den ersten fünf, aber nie ganz vorne mit dabei. Bis zum letzten Gate. Die vor mir segelnden Schiffe gingen alle um die rechte Boje des Gates, während ich dem Traffic auf der linken Seite ausgewichen bin. Das hatte noch dazu den Vorteil, dass ich auf Backbordbug ins Ziel segeln konnte und ich hatte das Glück, auf der rechten Seite einen ordentlichen Rechtsdreher serviert zu bekommen. Mein taktischer Plan ist also voll aufgegangen und es reichte, um Millisekunden vor dem bis dahin Führenden Kai über die Ziellinie zu fahren. Wolfgang folgte auf drei und Jürgen auf vier.

Nach dem Zieldurchgang schickte uns Axel erstmal zurück in den Hafen. Der Wind hatte nochmal ordentlich zugelegt, lies dann am Abend aber nach, so dass wir gegen 16:30 Uhr wieder ausgelaufen sind zur zweiten Wettfahrt. Diese gewann unser neuer Essener Flottenkollege Stefan de Vries, vor Kai und Mike Kluin. Das war’s dann erstmal am Samstag. Am Abend gab es im Verein ein leckeres Buffet und viele Gespräche auch mit den Finn-Seglern, die parallel ihre Finn Trophy ausgetragen haben (und übrigens auch nicht jünger oder gar sportlicher sind als wir 😉).

Am Sonntag fand der erste Start um 11 Uhr statt. Der Wind war etwas weniger als am Vortag aber immer noch ordentlich. Die dritte Wettfahrt ging erneut an Stefan, wieder vor Kai und diesmal Wolfgang auf dem dritten Platz. Direkt anschließend fand das vierte Rennen statt. Das lief für mich zunächst so lala. Auf den Downwindkursen und auf der zweiten Kreuz konnte ich aber wieder Anschluss zur Spitze finden. Das letzte Gate haben ungefähr sieben Schiffe gleichzeitig passiert. Jetzt also noch eine halbe Kreuz bis in Ziel. Ich habe mich wieder für die rechte Seite entschieden und auch dieses Mal ging der Plan auf. Kai ging als erster über die Ziellinie und anschließend hat es viermal in sehr kurzer Zeit gehupt. Am Ende wurde in diesem Lauf Stefan Zweiter, ich Dritter, kurz vor Wolfgang auf vier und Mike auf fünf.

Am Ende des Tages standen drei Segler vom Baldeneysee auf dem Treppchen: Stefan gewann das Wappenteller mit vier Punkten, Kai auf Platz zwei mit fünf und ich auf dem dritten Platz mit neun Punkten. Dank einer klugen Transferpolitik in der Winterpause dominierte die Flotte Essen in diesem Jahr also das Wappenteller 😉. Stefan hat sich in Essen-Heisingen niedergelassen und arbeitet als Vertriebsleiter bei dem Segeltuchhersteller Dimension-Polyant in Krefeld und Kai hat sich unserer Flotte angeschlossen, nachdem die Flotte Hochsauerland im Winter dicht gemacht wurde.

Insgesamt hatten wir ein sehr schönes Wochenende in Bad Zwischenahn. Die Flotte Weser/Ems hat uns sehr freundlich empfangen, das Segelrevier ist ein Traum, die Wettfahrtleitung und der Zwischenahner Segelklub waren spitze. Damit schließe ich meinen vierten Bericht in vier Wochen und möchte alle ermuntern, im nächsten Jahr auch an das Zwischenahner Meer zum Wappenteller zu kommen.

Herzliche Grüße, Thomas (GER 1540)

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