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Goldenes Posthorn 2016 (GOPO-2016)

01.08.2016

Am 11.und 12. Juni 2016 wurde wieder um das goldene Posthorn gesegelt, das der PSB24 (Pro Sport Berlin 1924) aus Berlin Stößensee ausrichtete. Es ist ein schöner Wanderpreis, der schon von vielen leistungsstarken O-Jollen-Segler gewonnen wurde. Das Segelrevier ist der Wannsee und dorthin können sich die Regattateilnehmer mit vereinsinterne Schleppbooten bringen lassen. Olaf, Knut , Jens und Berichterstatter segelten fröhlich los und wir kamen so von Bö zu Bö immer näher dem Regattagebiet. Aber irgendwann sah ich dann wie Olaf und Knut sich ebenfalls einem Schleppboot zuwendeten und Jens war sich sicher, wir schaffen das. Jens hatte Recht und es blieben uns gerade noch die fünf Minuten bis zum Start. Von der Wettfahrtleitung wurde die Regattastrecke den Windverhältnissen von ca. 2 Beaufort entsprechend ausgerichtet. Der Start klappte und die elf O-Jollen gingen über den Start. Drehende Winde mit unterschiedlichen Intensitäten forderten die Segler. Leider legte sich der Wind nach der ersten Wettfahrt schlafen und alle Regattateilnehmer (es waren da noch Korsare und Variantas) warteten geduldig bei herrlichem Sonnenschein. Einige gingen auch baden und erfrischten sich direkt im Wannsee. Der Wind wollte nicht erwachen, deshalb wurden wir nach gut zwei Stunden wieder in die PSB24 geschleppt. Im PSB24 angekommen halfen uns Vereinsmitglieder, auch Jugendliche!beim Slippen der Boote.

Schnell wurden die Boote klar gemacht und schon organisierte Knut für die O-Jollen ein erstes Anlegebier. Dann saßen wir gemütlich zusammen, bekamen etwas leckereszu Essen und plauderten miteinander. Einige fuhren alsbald nach Hause und wir warteten auf eine Soulband , die um 20 Uhr mit der Live-Musik anfing. Eine Musikfarbe an die wir uns erst einmal gewöhnen mussten, aber dann fanden sich immer mehr, die sich im Takt bewegten. So beschwingt lief der Tag dann aus.

Am Sonntagmorgen trieben die O-Jollen im Hafen, banden sich am Schlepp an und kamen so zum Wannsee. Dann begann das Warten auf Wind, dessen Hauch gegen 12 Uhr leicht zu spüren war. Kurze Zeit später startete die zweite Wettfahrt und die O-Jollen gingen auf die Piste. Es wurden von der Wettfahrtleitung zwei Wettfahrten durchgeführt, bei tendenziell im Tagesverlauf zunehmenden nicht ganz beständigen Windverhältnissen. Einige von uns segelten fröhlich vom Regattagebiet zurück mit dem Boot bis in den Heimathafen, während sich andere dann von dem vereinsinternen Schlepp mitnehmen ließen. In der PSB24 standen wieder die helfenden Hände bereit und wir bekamen ruck zuck die Boote auf die passenden Hänger. Dann einpacken und mir wurden hilfreiche Hinweise zum sicheren Verpacken für den Transport gegeben.

In der anschließenden Siegerehrung durfte Knut, der souverän mit drei ersten Plätzen aus der Wettfahrtserie kam, dann in das „goldene Horn“ blasen. Die Tonfolge war noch nicht perfekt, weshalb Knut sicherlich bei Abgabe des Wanderpreises beim GoPo 2017 dann ein fröhliches Halali vortragen kann. Auf dem zweiten Platz segelte Frank Lietzmann und auf dem dritten dann Olaf Warendorf. Bei der Preisverteilung unterstützte unser Goldi den Sportwart von der PSB24 und übergab diverse sehr schöne Holzpreise. Na und legendär sind die Schnitzarbeiten von Goldi für die Pinnenausleger oder Segelbändsel und ich bekam eine Schnecke, die nun hier bei mir auf dem Schreibtisch steht.

Kurz um, der PSB24 hat mit dem GOPO 2016 sehr professionell eine tolle Regattaveranstaltung geboten. Ein Dank an die Wettfahrtleitung, die mit Ruhe und Entschlossenheit drei Wettfahrten bei schwierigsten Windverhältnissen durchführte, den Sportwart der die gesamten Rahmenbedingungen bis hin zum Slippen der O-Jollen organisierte und der Veranstaltungswartin, die für kulinarische Zufriedenheit und den musikalischen Ohrenschmaus sorgte. Ein Jahr geht schnell vorüber und so sehen wir uns zum GoPo 2017.

Euer Gerald (GER 1405)

 
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