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Bericht mit Bildern Berliner Meisterschaft / Sonderwettfahrt DJC 2017

31.05.2017

Einmal im Jahr, heißt es für mich, Nervenstärke auf dem Seddin- bzw. Langen See trainieren.

Dafür gibt es ja auch über das Jahr einige Möglichkeiten, an Regatten auf diesem Revier zur Auswahl.

In diesem Jahr fiel die Wahl auf den 20-und 21.05., Sonderwettfahrten des Dahme-Jacht-Club.

Wie so immer Freitag, Abend Anreise. Das war auch dies Mal wichtig, denn am Samstag,

sollte schon um 10,30 Uhr Start sein.

Wie hatten am Freitag, Abend noch tolles Wetter (30°C und Sonnenschein). Über Nacht, sollte sich

das Wetter jedoch ändern und wir hatten am Samstag früh nur noch 13 °C.

Mit Wind aus West, welcher sich nach dem Wetterbericht, irgendwann gegen Abend auf Nordwest

drehen sollte, kam der Wind nicht lang, sondern etwas quer über den See.

Genau das, war für das Training des Nervenkostüms sehr positiv.

Gut, dass wir Litzi als Wettfahrtleiter hatten. Er legte uns, aus seinen seglerischen Erfahrungen,

für diese Verhältnisse schönen Kurs aus.

Zum Anfang dachte ich, “man, Lee ist aber doll bevorteilt“. Darum startete ich natürlich auch dort.

Diese Ansicht, änderte sich aber kurz nach dem Start schlagartig, als mir der erste 90°-Dreher zeigte,

auf welchem See ich unterwegs war. Da heißt es tapfer bleiben und weitermachen.

Am besten kam mit diesen Bedingungen Martin klar und fuhr erst mal einen ersten ein.

Knut der diesen See natürlich, wie seine Westentasche kennt, ließ sich natürlich nicht beirren und blieb

Martin mit einem zweiten auf den Fersen.

Im zweiten Rennen schwächelte Martin und Knut legte erst mal einen ersten nach.

Ich selbst war in diesem Rennen am verzweifeln. Wieder ein guter Start und das Feld umzingelte

mich Stück für Stück immer mehr. Als ich mich dann schon selbst aufgegeben hatte, lief es

wiedererwartend etwas besser und ich fuhr immerhin noch einen sechsten ein.

Den dritten Lauf, konnte Martin souverän für sich entscheiden und hatte so, gemeinsam mit Knut

die besten Aussichten auf den Gesamtsieg. Abends gab es dann leckeres vom Grill und die

Auswertungen vom Tagesgeschehen kann man sich ja lebhaft vorstellen.

Am nächsten Tag, ging es zur Abwechslung mal auf den Langen See. Dieser See ist für die Nerven

Noch viel schlimmer. Litzi hatte aber ein Einsehen und ließ uns nicht bis Marienlust, sondern nur bis

zum kleinen Rohrwall segeln.

An diesem Tag ließ Knut wirklich nichts mehr anbrennen und wurde mit einem ersten und dritten Platz

Gesamtsieger und Berliner Meister.

 

 

Martin konnte an den ersten Tag nicht ganz so anknüpfen und sicherte sich mit einem 5 und 6 Platz

den Zweiten.

Da wir nun endlich mal reelle und faire Bedingungen hatten, hi, hi, hi, konnte ich mich noch wie aus

dem nichts, mit zwei zweiten auf den gesamt dritten Platz retten und hatte mich somit für diesen

Bericht qualifiziert.

Zu erwähnen sind auch noch die Ynglings, die auch an dieser Regatta teilnahmen.

Am Start waren unter anderem O-Jollensegler wie Heinz John mit seiner Evi und Raul Göpfert

mit Franka. Zum Schluss waren die beiden auf Platz 1 und 3. Da kann man mal sehen, was wir für gute Segler in unseren Reihen haben bzw. hatten. Übrigens, machen die Mädels ein hübsches Bild auf den Booten.

Rund um war es ein tolles Wochenende und ich hoffe mein Nervenkostüm, für dieses Jahr

gut trainiert zu haben.

 

Göran GER 1314

 
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