Aktuelles

Bericht vom Compacta-Pokal, 2016

27.05.2016

Tja, jetzt habt ihr mich soweit. Lip ist DRITTER geworden. Damit habe ich alle überrascht.
Wegen familiärer Verpflichtungen reisten wir dieses Jahr erst gegen 21:30 Uhr an. Da saßen aber noch vorm Bierwagen einige Segler samt Anhang. Also nach einigen Bierchen und etwas Seglerschnack ging ich früh ins Bett. Eigentlich nicht mein Stile.
Der Samstag erwachte als schöner Sommertag und nach dem Skipper-Meeting warteten alle nur noch auf den Wind. Was soll ich sagen. Er ließ auf sich warten. Aber so konnten wir uns mal um unsere Boote kümmern. Na ja, ich kümmerte mich um Volkers „neue“  GER-1327. Nach genauerer Inspektion der Beschläge und deren Anordnung war mir klar, wir brauchen etwas mehr Zeit um ein Regatta-Schiff daraus zu machen. Aber mit dem Ergebnis waren dann alle zufrieden. Auch Achims „Mausi“ GER-1390 brauchte nochmal meine Zuwendung. Mastfall , Klötzer usw. alles mal anschauen evtl. nachmessen. Zwischen Marke 2 und 4 war dann meine Empfehlung.
Leider kam kein Wind mehr und Volker musste unverrichteter Dinge wieder verladen. Er hatte zu Hause Verpflichtungen mit seiner eigenen Geburtstagfeier. Am Sonntag ging es dann früh um 10 Uhr an den Start. Wind hatte sich auch angemeldet, aber noch sehr unstetig. So starteten wir zum ersten Lauf. Der Wind war noch nicht ganz aufgewacht und so bescherte er Olaf auf den letzten Metern der Startkreuz eine schöne Rechts-Außen-Flanke. Die hatten „wir“ nicht gesehen, muss man sagen. Eine Kreuz weiter wurde aber wieder gewechselt an der Spitze. Halt nicht langweilig. Ein Boot fuhr jedoch mal wieder in altbekannten Gefilden. Geeenau der „Mausi“ 1390 wurden von Joachim ganz schön die Sporen gegeben. Das ganze Rennen über jagte er Jochen 1239 vor sich her und wurde 7. Knut hat seine „neue“ 1509 ja ganz gut eingeritten. So zeigte er uns gleich mal wo der Bertel den Most herholt.  Nach kurzer Pause ging es zum zweiten Lauf. Nach einem Allgemeinen ging es erneut an den Start und ich dachte ich wäre drüber und fuhr außen rum zurück. Na ja, hab´s wohl verpeilt. So musste ich mir das ganze Feld erstmal von hinten ansehen. Oben an der Luvtonne gab es dann offensichtlich erhebliche Unstimmigkeiten wegen der Überlappung beim Eintritt in die Zone. Göran und Knut meinten sie wären drin gewesen und drängelten sich incl. Berührung und Bojenberührung noch auf den letzten Metern innen rein. „Holler die Waldfee…“ das wurde aber laut da vorne!
Also Jungs (äh Kasper), wie schon auf dem Wasser gesagt: „Wenn jemand sich im Recht fühlt, muss man auch mal einen Protest machen bei Dränglern. Sonst ärgert man sich jedes Mal wieder neu.“ Ich hab ja auch länger nicht protestiert. Uns selbst wenn´s mal nen Protest mit Knute gab, trübte das nicht  unser Verhältnis nachhaltig an Land. Und gerade als Favorit sollte man mal in unklaren Situationen Raum geben. Die Verfolger danken es einem mit einem Lächeln. Und dazu sind wir eigentlich alle auf der Piste. Uns den Alltag vergessen machen und unserem Hobby frönen.  Gut… nicht jeder kann dabei immer lächeln, aber probiert es mal aus.
Trotz übermenschlicher Anstrengungen konnte ich meine Serie beim Compacta-Pokal nicht fortsetzen und Knut verwies uns auf die Plätze. Jööran wurde Zweiter und ich schreibe halt mal…
Leider waren wir ja nur 20 Boote, aber wir konnten bei bekannt bester Versorgung durch die Compacta-Crew um Dirk einen schönen Schuppenabend feiern sogar mit Tanz. Ich hoffe mal auf die Klimaerwärmung, weil vor einigen Jahren waren um die 30 Grad. Und dadurch erheblich mehr Vereinsmitglieder tags und abends mit von der Partie. Segler könnten sicher auch wieder mehr dabei sein. Wir waren schon mal um die 40.
Allen Organisatoren/Veranstaltern meinen herzlichen Dank.
Bis nächstes Jahr. Da greif ich wieder an…
Euer Lip, GER-599

 
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